nächstes Beispielgebäude

"Vor der Modernisierung war es behaglicher..."

 

Sanierungsergebnis
Vorher Nachher
Endenergiebedaf für Heizung und Warmwasser alt:

17 Liter Heizöl/(m²a)

Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser neu:

8 Liter Heizöl/(m²a)

Tatsächlicher Verbrauch für Heizung und Warmwasser:

ca. 8,0 Liter Heizöl/(m²a)


 

Dieses Beispielgebäude ist Teil einer neun-geschossigen,  Wohnanlage in der hessischen Landeshauptstadt. Die 24 Wohneinheiten mit insgesamt 1.728 m² beheizter Wohnfläche wurden im Jahre 1960 gebaut. Es handelt sich um ein typisches Mehrfamilienhaus seiner Zeit.

Nicht regulierbare Fußboden/Deckenheizungen, auslaufende Fernwärmeverträge und dadurch gestiegene Kosten für Heizfernwärme machten die grundlegende Sanierung unumgänglich. Im Rahmen der durchgeführten Maßnahmen wurde die gesamte Gebäudehülle energetisch modernisiert. Ein Heizsystem mit regelbaren Heizkörpern ersetzt die nicht regulierbaren Deckenheizungen, die von den Bewohnern als Fußbodenheizung empfunden wurden.

 

 

 

Die Maßnahmen im Einzelnen

 

Dach
Das Dach wurde mit 14 cm Mineralfaserdämmung gedämmt.
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Außenwände
Die bestehenden zweischaligen, industriell vorgefertigten Wandtafeln aus Beton wurden mit einer vorgehängten Fassade verkleidet. Hinter der Verkleidung mit großformatigen Eternittafeln verbirgt sich eine 8 bis 12 cm Mineralfaserdämmung. Die Loggien und der Sockelbereich wurden mit 6 cm Wärmedämmverbundsystem gedämmt.
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Fenster/Türen

Der U-Wert der Kunststofffenster beträgt 1,7 W/(m² K). Die Fensterlaibungen wurden mit 3 cm gedämmt.
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Kellerbereich
Eine 6 cm Mineralfaserdämmung der Kellerdeckenunterseite schützt die EG-Wohnungen vor Wärmeverlusten.
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Heizung/Warmwasser

Die Fernwärmeübergabestation erhielt ein neues regelbares Verteilersystem. Die Deckenheizflächen wurden gegen Wandheizkörper ausgetauscht.


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