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"Die Kerzen haben aufgehört zu flackern."

 

Sanierungsergebnis
Vorher Nachher
Endenergiebedaf für Heizung und Warmwasser alt:

26 Liter Heizöl/(m²a)

Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser neu:

7 Liter Heizöl/(m²a)

Tatsächlicher Verbrauch für Heizung und Warmwasser:

ca. unbekannt Heizöl/(m²a)


 

Das rund 200 Jahre alte, denkmalgeschützte, zweistöckige Gebäude, bietet mit ausgebautem Dachgeschoss heute eine beheizbare Wohnfläche von rund 363 m². Das Haus wurde im Jahre 1995 als Teil eines Anwesens von einer Arbeits- und Wohngemeinschaft erworben und steht in Nordhessen.

Gründe für eine grundlegende Modernisierung waren der der schlechte Zustand der Bausubstanz sowie der Sanitäranlagen. Besonderes Augenmerk galt dem einwandfreien bauphysikalischen Aufbau ohne Durchfeuchtungsschäden der Dämmung und des Fachwerks sowie der Herstellung wärmebrückenfreier, luftdichter Anschlüsse.

 

 

Die Maßnahmen im Einzelnen

 

Dach
Auf den Sparren wurde eine Dämmschicht aus 2 cm bitumierten Holzwolleweichfaserplatten angebracht; die Dämmung zwischen den Sparren besteht aus 18 cm Zellulose.
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Außenwände
Die Dämmung der Fachwerkwände wurde in zwei Varianten ausgeführt: die Innendämmung mit 12 cm Zellulose wurde ohne dampfbremsende Schicht eingebaut, um die Austrocknung von Schlagregenwasser nach außen und innen zu ermöglichen. Die Außendämmung besteht aus 12 cm Zellulose und 2 cm Holzweichfaserplatten. Als Schlagregenschutz dient eine hinterlüftete Verkleidung aus Lärchenholz.
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Fenster/Türen

Vollständige Erneuerung der Fenster mit Wärmeschutzverglasung und luftdichten Anschlüssen mit Baupappe; U-Wert 1,3 W/(m² K).
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Kellerbereich
Die Kellerdecke wurde teils von oben und teils von unten mit 12 cm Zellulose gedämmt.
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Heizung/Warmwasser

Ein primärenergetisch effizienter Nahwärmeverbund versorgt sämtliche Wohnungen und Arbeitsstätten des Anwesens. Als Wärmeerzeuger stehen zwei Stückholzkessel mit Lambdasonden und ein Blockheizkraftwerk (BHKW) bereit. Außerdem wird die Warmwasserbereitung durch eine Solaranlage unterstützt. Da keine Wärmemengenzäher eingebaut sind ist der tatsächlich Verbrauch des Hauses nicht bekannt.


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