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"Wenn wir die Heizung aufdrehen, dann ist es heute ruck-zuck warm."

 

Sanierungsergebnis
Vorher Nachher
Endenergiebedaf für Heizung und Warmwasser alt:

17 Liter Heizöl/(m²a)

Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser neu:

10 Liter Heizöl/(m²a)

Tatsächlicher Verbrauch für Heizung und Warmwasser:

ca. 11,5 Liter Heizöl/(m²a)


 

Das freistehende, eingeschossiges Einfamilienhaus in Südhessen mit ausgebautem Dachgeschoss und 115 m² beheizbarer Wohnfläche war ursprünglich eine amerikanische Militärbaracke. Holzfertigbauteile im Erdgeschoss und Bimssteine im Giebelbereich beschreiben den Urzustand.

Dem Austausch der Fenster im Jahre 1980 und der Dämmung der Kellerdecke zehn Jahre später erfolgte zur Jahrtausendwende die Modernisierung der Außenwände, der Haustechnik und des Dachbereichs mit der Neueindeckung.

 

 

Die Maßnahmen im Einzelnen

 

Dach
Die Dämmung des Daches erfolgte zwischen den Sparren und wurde mit Mineralfaserdämmung durchgeführt. Die Dämmschicht beträgt 14 cm für das Hauptdach bzw. 10 cm für die Gauben (Wärmeleitfähigkeitsgruppe WLG 035).
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Oberste Geschossdecke
Die Kehlbalkenlage wurde im Spitzboden von oben mit 10 cm Mineralfaser gedämmt und erhielt einen begehbaren Belag aus Spanplatten, während von unten zusätzlich 6 cm Polystyrol angebracht und mit Holz verkleidet wurde.
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Außenwände
Wärmeverluste im Wandbereich werden durch ein Wärmedämmverbundsystem mit 10 cm Mineralfaserdämmung (WLG 035) begrenzt. Der Sockel wurde bis 30 cm unterhalb der Kellerdecke gedämmt, um den Wärmebrückeneffekt an dieser Stelle zu minimieren.
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Kellerbereich
Eine 10 cm starke Perlite-Schüttung dämmt die Kellerdecke von oben.
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Fenster und Türen
Der Austausch erfolgte bereits 1980. Der U-Wert beträgt 2,6 W/(m²K).
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Heizung/Warmwasser
Eine neue Gas-Brennwerttherme ist für den Heizwärmebedarf verantwortlich. Die Anlage wird durch insgesamt 8 m² Solarkollektoren bei der Erzeugung von Heizwärme und der Erwärmung des Brauchwassers unterstützt. 

 

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