nächstes Beispielgebäude

"Wir würden jederzeit wieder in dieser Form sanieren."

 

Sanierungsergebnis
Vorher Nachher
Endenergiebedaf für Heizung und Warmwasser alt:

27 Liter Heizöl/(m²a)

Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser neu:

10 Liter Heizöl/(m²a)

Tatsächlicher Verbrauch für Heizung und Warmwasser:

ca. 9,0 Liter Heizöl/(m²a)


 

Das freistehendes Einfamilienhaus in Südhessen aus dem Jahre 1965 hatt eine ursprünglichen Wohnfläche von 85 m². Typische Elemente der 60er Jahre wie Glasbausteine und Hohlblockwände machten das Haus mit einem selbst für einen Altbau extrem hohen Verbrauch von rund 30 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr zu einer wahren Energieschleuder. Der geringe Wohnraum und der schlechte  Wärmeschutz waren Anlass für eine umfangreiche Modernisierung und Gebäudeerweiterung.

Die Aufstockung des Daches erfolgte mit vorgefertigten Elementen in Holzständerbauweise. Die vorhandene Gebäudehülle wurde wärmetechnisch grundlegend verbessert. Die Wärmeversorgung wurde solargestützt erneuert. Insgesamt wurde der Wohnraum auf 228m² mehr als verdoppelt.

 

 

Die Maßnahmen im Einzelnen

 

Dach
Das Dach bekam eine 16 cm Mineralfaserdämmung.
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Außenwände
Die vorhandenen Massivwände erhielten ein Wärmedämmverbundsystem mit 14 cm Polystyrol bis Unterkante Kellerdecke. Der Sockel wurde mit 8 cm Polystyrol gedämmt. Die neu errichteten Giebelwände wurden mit 16 cm Mineralfaserdämmung zwischen den Ständern versehen.
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Kellerbereich
Die Kellerdecke erhielt auf der Oberseite einen neuen Estrich mit 2 cm Polystyrol.
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Fenster und Türen
Fenster, Türen, Glasbausteine wurden ersetzt. Der U-Wert liegt nun bei 1,4 W (m²K).
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Heizung/Warmwasser
Die neue Gasbrennwerttherme wird durch 3 m² Heat-Pipe-Vakuumröhrenkollektoren.

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