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"Jeder gesparte Kubikmeter Gas entlastet das Haushaltsbudget!"

 

Sanierungsergebnis
Vorher Nachher
Endenergiebedaf für Heizung und Warmwasser alt:

17 Liter Heizöl/(m²a)

Endenergiebedarf für Heizung und Warmwasser neu:

10 Liter Heizöl/(m²a)

Tatsächlicher Verbrauch für Heizung und Warmwasser:

ca. 9,2 Liter Heizöl/(m²a)


 

Das zweigeschossiges Einfamilienhaus in der Wetterau mit 167 m² Wohnfläche aus dem Jahre 1961 hatte nur dünne Wände aus Bims und  teilweise noch einfachverglaste Fenster und einen Heizungskessel aus dem Jahre 1963. 1993 wurde das Objekt grundlegend erneuert. Die Zielrichtung war klar vorgegeben: Das Haus soll mit einem Neubau mit Niedrig-Energiehausstandard mithalten können.

So wurde das Dachgeschoss grundlegend erneuert, wärmegedämmt und ausgebaut. Aus den Kellerräumen wurden die Heizkörper entfernt. Nord- und Südfassade wurden neu konzipiert, um die passive Sonnennutzung zu optimieren. Ein unbeheizter und thermisch entkoppelter Wintergarten dient als Wärmepuffer.



 

 

 

 

Die Maßnahmen im Einzelnen

 

Dach
Das Dach wurde zwischen den Sparren mit einer 18 cm starken Dämmschicht aus Hanf versehen.
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Außenwände
Auf die vorhandenen Massivwände wurde eine Holzweichfaserplatte auf einer Holzkonstruktion montiert. Der Zwischenraum wurde anschließend mit 12 cm Zellulose ausgeblasen. Eine hinterlüftete Verkleidung aus Lärchenholz sorgt für den nötigen Witterungsschutz.
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Kellerbereich
Die Kelleraußenwände wurden mit einer 8 cm starken Außendämmung versehen. Die Kellerdecke wurde von oben mit 4 cm Zellulose und zusätzlich mit 4 cm Holzweichfaserplatten von unten gedämmt.
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Fenster und Türen
Neue Holzfenster mit Wärmeschutzverglasung und eine gedämmte Haustür wurden wärmebrückenarm eingebaut. Alte Rollladenkästen wurden durch gedämmte Kästen ersetzt.
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Heizung/Warmwasser
Der neue Gas-Brennwertkessel wird durch eine thermische Solaranlage bei der Brauchwassererwärmung unterstützt.

 

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